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von Peter Klotz, Sepp Pörnbacher & Gerry Weber

 

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Einzeltour 
 
Region Tour ID
Kanton Uri Urnerboden: Chlus - Fisetenpass - Fiseten - Wängi - Urnerboden - Chlus   21.4 Km UR31

Start-/Zielort Urnerboden, Chlus 1697 m ü. M. - genügend Parkplätze
Landeskarten 1:50 000 Blatt 246 Klausenpass
1:25 000 Blatt 1173 Linthal, 1193 Tödi
Swiss Map 25
map.wanderland.ch
Die Tour im Überblick

 

 

 

 

Bilder zur Tour

Von der Haltestelle Klus (auch Vorder Chlus genannt) wandern wir Richtung "Gemsfairenhüttli". Ein gut ausgebautes Kiessträsschen bringt uns gleichmässig steil bergauf aus dem mächtigen Felskessel am Fusse des Clariden. Nach einem kurzen Felstunnel wird die Steigung sanfter und wir bewegen uns bereits hoch über dem Urnerboden, der zwischen wuchtigen Bergketten eingebettet ist. Chlustrittli und die Chlusbänder passierend gelangen wir zum Gemsfairenhüttli (1951 m).
In angenehmem Auf und Ab queren wir - immer mit einer fantastischen Aussicht verwöhnt -anschliessend die Chrächen und gelangen nach 5.3 Km zum rund 100 Höhenmeter und geschätzte 18 - 20 Steigungsprozent aufweisenden Schlussanstieg zum Fisetenpass (2036 m).
Optional
kann hier zur Alp Fiseten hinunter gefahren werden, um anschliessend erneut zum Fisetenpass zurückzukehren (zusätzlich 1.4 Km und rund 100 Höhenmeter).

Im Gegensatz zu Tour UR30 erfolgt der Abstieg diesmal über die Alpstafel Hinter und Vorder Orthalten (1869 m) und Wängi. Daran anschliessend geht's in zwei Kehren durch den Wängiwald, bevor nach weiteren rund 2 Km der Talboden erreicht wird. Hier zur Passstrasse und links haltend zur Siedlung Ufem Port (1383 m), wo wir uns eine Rast redlich verdient haben (R-WC).
Die Rückfahrt zur Chlus, dem Ausgangspunkt der Tour, erfolgt anschliessend via Jägerbalm (1539 m) auf der Passstrasse (Wochenende und Hauptferienzeit meiden).

Streckenzustand Chlus - Gemsfairenhüttli - Fisetenpass: zu Beginn etwas grob gekiest, später sehr gut fahrbare (2013 neu instand gestellte) Alpstrasse.
Fisetenpass - Fisetenalp: holpriger und zum Teil grob geschotterter Alpweg

Fisetenpass - Orthalten - Wängi - Urnerboden: zum Teil grob geschottert und mit Querrinnen versehen, jedoch mit der gebotenen Vorsicht fahrbar. Dieser Streckenteil (bis Wängi) ist ausschliesslich routinierten, kräftigen Rollstuhlfahrern vorbehalten. Er muss zur eigenen Sicherheit zwingend in Fussgängerbegleitung befahren werden!
Abschnitt Urnerboden - Chlus: asphaltiert
Streckendaten
Reine Fahrzeit-(en)
Total 5 h 30

Streckenprofil

Chlus - Gemsfairenhüttli - Fisetenpass 6.2 Km 412 Hm 2 h
Fisetenpass - Fisetenalp - Fisetenpass 30 Min.
Fisetenpass - Orthalten - Wängi - Urnerboden 1 h 45 Km
Urnerboden - Jägerbalm - Chlus 1 h 15
Total
Km
Ø Km/h Total Aufstieg
m
Maximale Höhe
m ü. Meer
Max.
Steigung
in %
Ø 
Steigung
in %
Max.
Gefälle
in %
21.4 3.5 / 4.5 830 2036 - 10 -
-WC / Verpflegung Öffentliche Rollstuhltoiletten:
- Klausenpass, in der alten Wegmacherhütte

Verpflegungsmöglichkeit mit Rollstuhl-WC:
- Urnerboden, Gasthaus Urnerboden 055 643 14 16

Weitere Verpflegungsmöglichkeiten:
- Klausenpass, Restaurant Clariden
- Klausenpass, Panoramastübli

- oder aus dem Rucksack

Batterien nachladen sollte bei gut gewarteter Batterie und angepasster Fahrweise nicht nötig sein
Gut zu wissen

Eine Traumtour, inmitten einer imposanten Bergwelt. Im Nordwesten die raugrauen Wände der Jägerstöcke, im Südwesten die vergletscherte Bastion von Gemsfairenstock, Clariden und Tödi, im Süden jäh unten die Fisetenalp, die Sandbachschlucht und darüber der sattblaue Limmeren-Stausee, im Nordosten die Übersicht über sämtliche Dörfer fes hinteren Glarner Haupttales bis Schwanden, inklusive Sonnenterrasse Braunwald.

Der Urnerboden, eine der schönsten Alpen und gleichzeitig die grösste Kuhalp der Schweiz, gehört seit der Grenzziehung von 1196 zum Kanton Uri, was topographisch keineswegs nahe liegt, aber durch die populäre Grenzlaufsage wenigstens symbolisch erklärt wird. Der Urnerboden ist Bestandteil der politischen Gemeinde Spiringen und darf erst seit 1877 ganzjährig bewohnt werden. Bis zu 1200 Kühe werden auf dem Urnerboden gesömmert. Gemsfairenalp und Fiseten sind Rinderalpen, die bis zu 700 Rinder auftreiben können.

Getestet und empfohlen von Peter Klotz und Walter Schuler
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