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von Peter Klotz, Sepp Pörnbacher & Gerry Weber

 

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Einzeltour 
 
Region Tour ID
Kanton Uri Andermatt - Hospental - Zumdorf retour       12.5 Km UR15
Start-/Ziel-Ort: Andermatt, Bahnhof MGB 1436 m ü. M. - 1 Behinderten-Parkplatz
Landeskarten: 1:50 000 Blatt 5001 Gotthard
1:25 000 Blatt 1231 Urseren
Swiss Map 25
map.wanderland.ch

Die Tour im Überblick

 

Bilder zur Tour

Via Bahnhof- und Bodenstrasse wandern wir vorerst westwärts zu Pt. 1436 Boden, wo wir rechts haltend unter der Passstrasse hindurch geradeaus zur Reussbrücke fahren. Nachdem wir die Reuss überquert haben geht's links auf einem schönen Wanderweg via Rüssen, Tenndlen und immer mehr oder weniger entlang der rauschenden Furkareuss durchs idyllische Urschner Hochtal Richtung Hospental und weiter, leicht oberhalb der Furkareuss via Bielen, Richleren und Ei, nach Zumdorf.

Die Rückfahrt erfolgt auf der selben Route, jedoch mit anderem Panorama.
Bei Rüssen halten wir diesmal rechts und lernen auf einem lohnenswerten Dorfrundgang Andermatt näher kennen.

Hinweis: Verpflegungs-/Toilettenmöglichkeiten in Hospental wurden (noch) nicht abgeklärt

Streckenzustand:  asphaltiert, resp. Natur belassen oder geschottert/gekiest
Streckendaten:
Reine Fahrzeit-(en)
Total 3 h

Streckenprofil

Andermatt - Hospental - Zumdorf 1 h 40
Zumdorf - Hospental - Andermatt 1 h 20
Total 
Km
Ø Km/h Totalaufstieg
m
Höchste
Höhe m ü. Meer
Max.
Steigung
in %
Ø 
Steigung
in %
Max.
Gefälle
in %
12.5 4.1 143 1501 - 7 -
-WC / Verpflegung: Öffentliche Rollstuhltoiletten:
- Andermatt, Tourismusbüro
- Andermatt, Talstation der Gemsstockbahn

Verpflegungsmöglichkeit mit Rollstuhl-WC:
- Hotel Schweizerhof-Central, Andermatt 041 887 11 89

Weitere Verpflegungsmöglichkeiten:
- Restaurant zum Dörfli, Zumdorf 041 887 01 32 - Toilette nicht möglich
  Zugang zur Panoramaterrasse erfordert evtl. Hilfestellung
 
 Spezialität: selbst gebackener Zwetschgenkuchen, Wild

oder aus dem Rucksack

Batterien nachladen: nicht nötig
Gut zu wissen:

Das Urserental ist der höchste Abschnitt des Reusstals und ein ideales Wandergebiet.
Es liegt südlich des alten Verkehrshindernisses, der Schöllenenschlucht. Urseren zieht sich etwa 20 Km vom Oberalppass bis zur Furka und ist im Norden von Gneisbergen des Aaremassivs, gegen Süden von Granitmassen des Gotthardmassivs begrenzt. Die Ost-West-Verbindung über Oberalp- und Furkapass war im Mittelalter einer der wichtigsten Handelswege in den Alpen bevor die Gotthartroute an Bedeutung gewann.
Das imposante Hochtal besteht aus den drei Gemeinden Andermatt, Hospental und Realp. Diese bilden die Korporation Ursern, eine der beiden des Kantons Uri, während der ganze Rest zur Korporation Uri gehört. Die meisten der rund 2000 Einwohner lebten früher von der Landwirtschaft und dem Militär, heute wird gezwungenermassen der Tourismus immer wichtiger.

Zu den Charakteristiken des Tales gehört die Holzarmut, über deren Ursachen nur spekuliert werden kann. Das ursprünglich wohl bewaldete Tal wird bereits im Spätmittelalter als kahl beschreiben. Bau- und Brennholz musste aus dem Unterland herbeigeschafft werden.
Durch die Schöllenenschlucht vom übrigen Kanton Uri abgetrennt, führen die Urschner ihr eigenes Leben. dies sowohl sprachlich wie kulinarisch. Die früher stark von der Milch- und Fleischwirtschaft abhängige Ernährung kennt als Spezialitäten etwa Bohnelisuppe, Ziger-Mineschträ, Hospentaler Merlutz oder Ryys und Boor.

Dank einer eigenen Kirche (dem heiligen Nikolaus geweihte Barockkapelle) und einem Gasthaus gilt die Urner Minisiedlung Zumdorf, eine ehemalige Walsersiedlung, als kleinstes Dorf der Schweiz. Verwaltet wird die Gemeinde von Hospental.

Getestet und empfohlen Eugen Schuler und Peter Klotz
GPS-track oder Karte anfordern


 

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