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von Peter Klotz, Sepp Pörnbacher & Gerry Weber

 

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Einzeltour 
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Region Tour ID
Kanton Thurgau
St. Katharinental - Basadingen - Schlattingen - Rodebärg (mit Blauseeli und Generalstand) - Schupfen - Diessenhofen - St. Katharinental               17.5 Km TG24

Start-/Zielort Klinik St. Katharinental, Diessenhofen 395 m ü. M.
2 Rollstuhlparkfelder vorhanden

Landeskarten 1:25 000 Blatt 1052 Andelfingen
Swiss Map 25
map.wanderland.ch
map.geo.admin.ch



Die Tour im Überblick









Bilder zur Tour
Von der Klinik St. Katharinental wandern wir in südwestliche Richtung bis zur Schaffhauserstrasse. Nach der Brücke halten wir gleich links und fahren auf der Buchbergstrasse bis zum Pkt. 430 m. Wir zweigen nach links ab und kommen nach Willisdorf. In der Dorfmitte bei Pkt. 413 m geht's erneut nach links und überr die Müligass und Am Bach gelangen wir zum Geisslibach, welchem wir bis nach Basadingen entlang rollen. Auf der Kirchgasse passieren wir das Dorf und folgen danach weiter dem Geisslibach bis nach Schlattingen. Über die Kugelgasse und die Dorfstrasse kommen wir zur Hauptstrasse, welche wir überqueren. Weiter geht's auf der Obstgartenstrasse, der Etzwilerstrasse und der Azenwiesstrasse zum Ortsteil Herrenberg. Wir folgen dem Weg weiter, gewinnen an Höhe und kommen bereits in den Wald des Rodebärg. Im Gebiet Rüti biegen wir nach links ab und folgen dem Weg bis zum Blauseeli
Nach einer längeren Pause kehren wir auf demselben Weg zurück bis zur Kreuzung im Gebiet Rüti. Wir halten links und folgen dem Weg bis zu Pkt. 520 m, wo wir zuerst rechts, dann links haltend zum Aussichtspunkt Generalstand kommen.
Nach einer längeren Mittagspause wandern wir weiter bis zur Chatzehalde/Sonnhalde. Wir halten zwei Mal links und kommen ins Gebiet Underholz. Wir folgen dem Weg weiter bis zur Wegkreuzung bei Chlosterwis. Wir halten links bis zur Wegabzweigung unterhalb der Stollenanlage Schupfen. Hier geht's nach rechts zum Restaurant Schupfen hinunter. Ab hier fahren wir auf dem Wanderweg direkt dem Rheinufer entlang bis nach Diessenhofen.  Beim Zollamt überqueren wir die Rheinhalde und kommen auf die Rheinstrasse, der wir  ca. 300 m bis zur Brücke zum Asylweg folgen. Ab hier wandern wir auf dem Spazierweg bis zur Klinik St. Katharinental zurück.

Streckenzustand Asphalt, Kieswege und vorwiegend gut fahrbare Naturstrassen.
Der Weg unterhalb Stollenanlage Schupfen zum Restaurant Schupfen hinunter ist ziemlich steinig und ausgewaschen. Aber langsam und mit Vorsicht schaffen wir auch diesen Abschnitt gut.
Streckendaten
Reine Fahrzeit-(en)
Total 5 h

Streckenprofil

St. Katharinental - Blauseeli 1 h 50
Blauseeli - Generalstand 50 Minuten
Generalstand - Schupfen 50 Minuten
Schupfen - St. Katharinental 1 h 30
EinzelTourTG24-Profil-klein.gif 
Total
Km
Ø Km/h Total Aufstieg
m
Maximale Höhe
m ü. Meer
Max.
Steigung
in %
Ø 
Steigung
in %
Max.
Gefälle
in %
17.54.0 250520978
-WC / Verpflegung Öffentliche Behindertentoiletten: keine bekannt

Verpflegungsmöglichkeit mit Behindertentoilette:
- Klinik St. Katharinental: Cafeteria mit schöner Gartennterrasse am Rhein

Weitere Verpflegungsmöglichkeiten:
- Gartenrestaurant Rheinpromenade Diessenhofen

- oder aus dem Rucksack (Grillstelle siehe unen)

Batterien nachladen sollte nicht nötig sein 










Gut zu wissen

Das Kloster St. Katharinental bei Diessenhofen wurde anfangs des 13. Jahrhundert erbaut und beheimatete die Dominikanerinnen. Es gehörte zur Diözese Konstanz. Grund und Boden stiftete Graf Hartmann IV. von Kyburg. Um 1280 zählte das Kloster bereits 150 Nonnen. Nachdem es Existenz gefährdende Wirrungen des Reformationszeitalters überstanden hatte, erlebte es im 18. Jahrhundert eine neue Blütezeit. Zu Ende des Jahrhunderts machten sich Säkularisierungsbestrebungen geltend. Nachdem die helvetische Regierung schon 1798 das Klostervermögen beschlagnahmt hatte, wurde 1869 das Kloster endgültig aufgehoben und vom Kanton Thurgau in ein Alters- und Pflegeheim umgewandelt. Heute ist in den Klostergebäuden eine Klinik des Kantons Thurgau für Rehabilitation und Langzeitpflege untergebracht.

Das Blauseeli auf dem Rodenberg ist im regionalen Waldplan als künstlicher Weiher erfasst. Das Seeli wurde seinerzeit von der Rebkorporation Schlattingen als Wasserspeicher für die Berieselung der Reben bei Frostgefahr angelegt. Heute gehärt dieser Ort zum schönen Naherholungsgebiet der Gemeinde Schlattingen und ist nur ohne Auto erreichbar.

Der Generalstand ist der Lokalname für die östliche Kuppe des Rodenbergs. Von diesem wunderschönen Aussichtspunkt mit Grillstelle sieht man auf den Rhein mit der historischen Bibermühle. Aber auch die Hegauvulkane sowie östlich der Wolkestaanerbärg sind von hier einsehbar.
Der Generalstand war der operative Kommandoposten des französischen Generals Claude-Jacques Lecourbe. Am 1. Mai 1800 führte Lecourbe von diesem Standort den Brückenschlag oberhalb von Rheinklingen. Gleichentags erfolgte die Übersetzung seiner Rheinarmee von 30'000 Mann. General Moreau erteilte Claude-Jacques Lecourbe im Frühjahr 1800 mit 35'000 Mann den Auftrag, einen Angriff auf die Österreichische Armee bei Singen zu fÜhren. Der Angriff vom 01.05.1800 gelang und gleichentags eroberten die Franzosen den Hohentwiel bei Singen. Diese FeldzÜge, auch Grande Finale genannt, fÜhrten am 25.12.1800 zum Waffenstillstand. Die französische Republik hatte gesiegt.

Getestet und empfohlen von Christoph Hunn       Karte oder GPS-track


 

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