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von Peter Klotz, Sepp Pörnbacher & Gerry Weber

 

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Einzeltour 
 
Region Tour ID
Vinschgau
St. Martin im Kofel - Kastelbell - Latsch                     15.4 Km IT02

Start-/Zielort Latsch, Seilbahn St. Martin im Kofel, 639 m ü. M.

Übernachtungsempfehlung
für ein verlängertes Wochenende oder einen Kurzurlaub: Hotel Vermoi***, Latsch 0039/473 623 217

Landeskarten Kompass Wanderkarte


Die Tour im Überblick




Bilder zur Tour
Von der Bergstation der Seilbahn St. Martin im Kofel fahren wir vorerst wenige hundert Meter Richtung Egghof, bevor wir links in die fast 1200 Höhenmeter überwindende Abfahrt hinunter nach Kastelbell einbiegen.

Dabei passieren wir die Jausenstation Oberkaser und fahren entlang des Vinschgauer Sonnenbergs, eine Steppen-Landschaft inmitten der Alpen, hinunter zur Kreuzung mit der vom Schloss Annenberg herauf führenden Weg. Hier halten wir links Richtung Trumsberg und steigen bei der nächsten Wegkreuzung rechts haltend via Platz nach Kastelbell ab. Dabei dürfen wir immer wieder sehr schöne Ausblicke auf die äusserst fruchtbare Talebene und in die Bergwelt des Vinschgau geniessen.

In Kastelbell überqueren wir die Etsch-Brücke und wandern auf dem Radweg Via Claudia Augusta, der Etsch entlang, nach Latsch zurück.

Streckenzustand durchgehend asphaltiert
Streckendaten
Reine Fahrzeit-(en)
Total 3 h 45

Streckenprofil

St. Martin Im Kofel - Kastelbell 2 h 45
Kastelbell - Latsch 1 h
EinzelTourIT2-Profil-klein.gif 
Total
Km
Ø Km/h Total Aufstieg
m
Maximale Höhe
m ü. Meer
Max.
Steigung
in %
Ø 
Steigung
in %
Max.
Gefälle
in %
15.4 4.5 66 1180 ---
-WC / Verpflegung Öffentliche Rollstuhltoiletten:
- Latsch, Talstation der Seilbahn St. Martin im Kofel

Verpflegungsmöglichkeit mit Rollstuhl-WC:
-
Kastelbell, Café Seeber
0473 624 039 -  kein Ruhetag

Weitere Verpflegungsmöglichkeiten:
- Bar Talstation Seilbahn St. Martin im Kofel 0473 720 116  -  Dienstag Ruhetag
- Jausenstation Bergstation St. Martin im Kofel 0473 622 026  ganzjährig geöffnet, Mittwoch Ruhetag
- Jausenstation Oberkaser St. Martin im Kofel 0473 720 125  -  April bis November geöffnet
  (kein Ruhetag)
- Jausenstation Platz, St. Martin im Kofel 0473 624 097  -  von Ostern bis Allerheiligen geöffnet
- oder aus dem Rucksack
Batterien nachladen sollte nicht nötig sein bei gut gewarteten Batterien










Gut zu wissen

Eine empfehlenswerte Tour mit traumhaftem Panoramablick bis zur Texelgruppe bei Meran und in die Gletscherregion des Martelltals.

Schloss Kastelbell liegt malerisch auf einem mächtigen Felsblock, der am linken Ufer der Etsch aufragt, wo diese aus der Schlucht der Latschander das weite Untervinschgau erreicht. Der Felsen ist nicht hoch, fällt aber gegen das Tal so steil ab, dass die Burg von dieser Südseite einst als von der Natur gesichert gelten konnte.
Die ältere Burg nahm nur die Mitte des Felsens in Anspruch und war klein. Die lang gestreckte Anlage, die die Burg seit dem 16. Jh. zeigt, misst über 70 m in der Länge und kaum 30 m in der Breite. Wegen seiner Lage musste Schloss Kastelbell im Laufe der Jahre gegen den Berg zu immer wieder von neuem durch den Bau modernerer und stärkerer Wehranlagen geschützt werden.
Schloss Kastelbell, 1238 erstmals erwähnt, wahrscheinlich aber früheren Ursprungs, wurde von den Herren von Montalban erbaut. Dieses einst sehr mächtige Adelsgeschlecht wurde nach 1200 von den Grafen von Tirol bekämpft.
Schloss Kastelbell kam in den Besitz der Landesfürsten.  Seit etwa 1300 war Kastelbell auch Sitz einer Gerichtsbarkeit. Nach mehrfachem Besitzerwechsel ging das Schloss 1531 als Pfandlehen an die Familie Hendl über. Sie führten erhebliche Vergrößerungen und bauliche Änderungen durch, denen Schloss Kastelbell seine heutige Form verdankt. 1813 und 1824 wurde das Schloss durch Brände weitgehend zerstört.
Die Grafen Hendl bauten nur einen kleinen Teil zu Wohnzwecken wieder auf und somit war das Schloss dazu bestimmt, zur Ruine zu verfallen. 1956 wurde dar Gebäudekomplex vom Staat erworben. Am Ende eines sich über Jahrzehnte hinziehenden Gerichtsvorganges, bei dem Graf Siegmund von Hendl und die Republik Italien um den Besitz des Schlosses kämpften, wurde schließlich ein Vergleich geschlossen: dieser ermöglichte dem Staat den Erwerb des Schlosses für 31.068 Lire (€ 16,04).

Getestet und empfohlen von Peter Klotz            GPS-track oder Karte anfordern


 

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