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von Peter Klotz, Sepp Pörnbacher & Gerry Weber

 

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Einzeltour 
 
Region Tour ID
Graubünden S-charl - Alp Astras - S-charl                14.5 Km GR16
Start-/Ziel-Ort Parkplatz am Ortseingang von S-charl, 1793 m ü. M.  -  Gebührenpflichtig 
Landeskarten 1:50 000 Blatt 5017 Unterengadin
1:25 000 Blatt 1199 Scuol, Blatt1219 S-charl
Swiss Map 25
Die Tour im Überblick
 

Bilder zur Tour

Diese Wanderung, die sich mit dem Anfang des Nationalpark Bike Marathons deckt, bringt uns von S-charl taleinwärts dem Clemgia-Bach entlang durch herrliche Wälder und über Alpweiden nach Plan San Martaila, Plan d'Immez, an der Alp Praditschöl vorbei zum God da Tamangur und weiter zur Alp Astras. Vor allem im Frühling ist die Alpenflora auf dieser Wanderung überwältigend.

Rückweg auf der selben Route

Streckenzustand gut befahrbarer, breiter Natur belassener Alpweg
Streckendaten
Fahrzeit- (en)
Total 3 h

Streckenprofil

S-charl - Alp Astras 1 h 40
Alp Astras - S-charl 1 h 20
Total 
Km
Ø Km/h Totalaufstieg
m
Höchste Höhe
m ü. Meer
Max.
Steigung
in %
Ø 
Steigung
in %
Max.
Gefälle
in %
14.5 4.9 320 2142 15 5 15
-WC / Verpflegung Ganze Tour keine rollstuhlgängigen Toiletten

Verpflegungsmöglichkeiten:
- Landgasthof Crusch Alba, S-charl  081 864 14 05
-
Gasthaus Mayor, S-charl  081 864 14 12

oder aus dem Rucksack
Batterien nachladen nicht möglich
Gut zu wissen

Eine herrliche Tour in den "Engadiner Dolomiten", wo über 330 Jahre lang Bergleute am Mot Madlain von Hand Erz abgebaut haben. Der Vortrieb pro Tag und Mann betrug wenige Zentimeter. Es entstand ein Stollennetz von über 10 kilometern Länge und Schächte von 20 Metern Tiefe.

S-charl hat in der Schweiz wohl die bedeutendsten mittelalterlichen bis neuzeitlichen Bergwerksanlagen.
In der Schmelzra (Schmelzanlage) wurden Blei und Silber geschmolzen. S-charl ist eine Fraktion von Scuol und liegt in einem südlichen Hochtal, am Randes des schweizerischen Nationalparks. Der ursprüngliche Dorfteil besteht aus 13 Häusern und einer kleinen Kirche.

An der Ostflanke des Tales breitet sich God Tamangur, der höchst gelegene geschlossene Arvenwald Europas, aus. Die knorrigen Stämme stehen hier bis auf 2500 Meter. Es grenzt beinahe an ein Wunder, dass es den teilweise uralten Baumbestand überhaupt noch gibt. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein galt das Holz der Wälder um S-charl als wichtiger Rohstoff für die Erzverhüttung und Kahlschläge waren an der Tagesordnung.

Im Jahre 1904 haben zwei Jäger im Val S-charl den letzten Bären der Schweiz erlegt.

Getestet und empfohlen von Peter Klotz            Karte oder GPS-track


 

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