Swiss-Trac Touren Forum
von Peter Klotz, Sepp Pörnbacher & Gerry Weber

 

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Einzeltour 
 
Region Tour ID
Graubünden Tarasp: Fontana - Chastè Tarasp - Sparsels - Avrona - Lai Nair - Fontana      7.8 Km GR15
Start-/Ziel-Ort Tarasp: Fontana, Parkplatz Chasa Comünala e da Scuola,  1417 m ü. M.
Landeskarten 1:50 000 Blatt 5017 Unterengadin
1:25 000 Blatt 1199 Scuol
Die Tour im Überblick



Bilder zur Tour
Unsere Tour beginnt mit dem Aufstieg nach Sparsels. Unmittelbar vor dem Weiler halten wir links und können zum Wahrzeichen des unteren Engadins, dem 1040 erbauten Schloss Tarasp hinauf fahren.
Am Ende des Weilers rechts halten und in östlicher Richtung auf einem schönen Waldweg zum Weiler Tarasp Avrona wandern. Beim kleinen Weiher geradeaus und bis zum höchsten Punkt der in diesem Abschnitt etwas holprigen Waldsstrasse (Castas Jürada) folgen. Dort scharf rechts haltend, gelangen wir praktisch höhengleich zur einer idyllischen Hochmoorebene mit dem kleinen Lai Nair. Die anschliessende Abfahrt bringt uns nach Fontana zurück.
Streckenzustand grossmehrheitlich Natur belassen, wenige asphaltierte Abschnitte
Streckendaten
Reine Fahrzeit-(en)
Total 1 h 45

Streckenprofil

 
Total 
Km
Ø Km/h Totalaufstieg
m
Höchste Höhe
m ü. Meer
Max.
Steigung
in %
Ø 
Steigung
in %
Max.
Gefälle
in %
7.8 4.8 244 1575 14 7 -
-WC / Verpflegung Öffentliche Rollstuhltoiletten: keine

Verpflegungsmöglichkeit:

Schlosshotel Restaurant Chasté Tarasp 081 861 30 60

oder aus dem Rucksack (diverse Grillstellen)
Batterien nachladen nicht möglich
Gut zu wissen

Eine schöne Halbtagestour in abwechslungsreicher Umgebung.

Kaum ein andere Burganlage unseres Landes beherrscht eine Landschaft so markant wie das mächtige
Schloss Tarasp. Auf einem hundert Meter hohen Felsen erbaut, wacht die Festung über die Weiler am Fusse des Schlosshügels und im Lai da Tarasp spiegeln sich die weissen Mauern.
In der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts nahmen hier die Herren von Tarasp Wohnsitz, die aus der Gegend des Comersees ins Engadin gezogen waren. Im Jahre 1239 gelangte die Festung an die Grafen von Tirol. Da das Unterengadin zum Bistum Chur gehörte, folgten verschiedene heftige Auseinandersetzungen zwischen den Tiroler Grafen, den Bündnern und den Bischöfen von Chur um den Besitz der Burg und um die Vormacht im Unterengadin. Ab 1464 war Tarasp eine österreichische Grafschaft. Noch heute prangt der Reichsadler am Palais und eine Schrift verkündet: “Hie Estereich”. Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurde die Anlage auf ihren heutigen Umfang vergrössert und zur Grenzfestung ausgebaut.

von 1803 an kam es in den Besitz des Kantons Graubünden bis es 1900 für CHF 20'000 an den Erfinder des Mundwassers "Odol" Karl August Lingner aus Dresden verkauft wurde. Seit 1916 ist die Anlage im Besitz der Herzöge von Hessen, seit 1919 als Museum zugänglich.

Getestet und empfohlen von Peter Klotz            Karte oder GPS-track


 

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