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von Peter Klotz, Sepp Pörnbacher & Gerry Weber

 

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Einzeltour 
 
Region Tour ID
Bern Büren an der Aare - Naturschutzgebiet Häftli - Büren an der Aare          12.8 Km BE08
Start-/Ziel-Ort Bahnhof Büren an der Aare, 449 m ü. M.
Landeskarten 1:25 000 Blatt 1126 Büren an der Aare
Die Tour im Überblick

Bilder zur Tour

Vom Bahnhof wandern wir vorerst hinab ins Städtchen und queren die Aare über die Holzbrücke . Nach der Brücke folgen wir nach links dem Aareufer bis zur Mündung des alten Aarelaufs. Diesem folgen wir nach rechts und wandern vorbei an den Häusern von Witmatt. Vor uns erhebt sich die vorderste Jurakette. Bei Meinisberg biegt der Flusslauf scharf nach Südosten um und im Cheer erneut nach Westen. Nach der Kybi-Ranch wandern wir weiter südwärts und ereichen am Südwestende des Häftli-Naturschutzgebiets in Safnern den Nidau-Büren-Kanal. Die Kanalstrasse bringt uns zum Ausgangspunkt der Wanderung zurück.

Streckenzustand asphaltiert, ausgenommen alte Aareschlaufe
Streckendaten
Reine Fahrzeit

Streckenprofil

2 h 30
Total 
Km
Ø Km/h Total Aufstieg
m
Höchste
Höhe m ü. Meer
Max.
Steigung
in %
Ø 
Steigung
in %
Max.
Gefälle
in %
12.8 5 55 449 8 2 2
-WC / Verpflegung Verpflegungsmöglichkeiten mit Rollstuhltoilette:
- Pizzeria 3 Stelle Restaurant Bahnhof, Bahnhofstrasse 8, Büren an der Aare 032 351 12 32
  Mittwoch Ruhetag
- Restaurant Zum Baselstab, Aareweg 1, Büren an der Aare 032 351 12 36

  Donnerstag und Freitag Ruhetag
Batterien nachladen nicht nötig
Gut zu wissen

Diese Rundwanderung direkt am alten Aarelauf erlaubt interessante Beobachtungen und hat zu jeder Jahreszeit ihren besonderen Reiz. Speziell im Winterhalbjahr sind seltene Wasservogelarten zu Gast an der alten Aare.

Bei der Korrektion der Juragewässer blieb im Häftli bei Meinisberg eine ursprüngliche Aareschleife als reicher Lebensraum bestehen. Vor allem im zeitigen Frühjahr und Spätherbst lässt sich dieser schöne Altwasserarm gut einsehen. Das Häftli ist das wohl wichtigste Naturschutzgebiet des Bernischen Seelandes und gilt als Beispiel eines nur noch selten vorkommenden Landschaftstyps, der früher in den Flussniederungen des Mittellandes verbreitet war. Es beherbergt eine vielfältige Fauna und Flora.

Das mittelalterliche Städtchen Büren an der Aare, abseits der grossen Verkehrsströme gelegen und gerade deswegen so verträumt geblieben, war früher von einem Wassergraben umgeben. Der dreieckige Ortskern wird von zwei Gassen umschlossen, deren eine städtisches Gepräge besitzt, während die andere sich in mehr ländlich bäuerlichem Gepräge zeigt. Büren an der Aare wird als Schmuckstück unter den bernischen Landstädtchen bezeichnet, weil nur wenige mittelalterliche Siedlungen ihr historisches Gesicht über Jahrhunderte hinweg so geschlossen bewahren konnten. Im Mittelalter war die Hauptgasse mit den Wirtschaften das Quartier der Krämer, die Kreuzgasse das Handwerkerquartier, und die Spittelgasse gehörte den Bauern.

Getestet und empfohlen von Verena Kümin            Karte oder GPS-track


 

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